Etappe 19: Von Pärnu nach Tänassilma

Teret,
die zwei Tage am Strand von Pärnu waren wie Balsam für meinen mittlerweile geschundenen Körper. Nun bin ich zwar verbrannt, aber das war es wert.
Pärnu ist recht klein und mein Hotel befand sich direkt im Epizentrum der Feierlustigen. Die Esten feiern sehr derbe; Alkohol bis sie im Wahrsten Sinne unterm Tisch liegen oder sich anfangen zu prügeln...dabei habe ich mehr prügelnde und sturzbetrunkene Frauen gesehen als Männer.
Die Sprache hier ist toll. Sie haben hier eine Affinität zu Doppelvokalen und -konsonanten und wenn sie reden, dann klingt es so, als würden sie singen...zu schön anzuhören. Auch gibts hier nur wenige Wörter, wo kein "ä" drin vorkommt und Strand heißt hier Supelrand und wird auch so ausgesprochen.
Heute Morgen bin ich sehr zeitig los, denn ich dachte, umso früher ich die Via Baltica fahre, umso weniger Sattelschlepper begegne ich. Aber das hielt sich heute in Grenzen, vielleicht, weil Samstag ist.
So fuhr ich heute (eigentlich so wie seit Riga) diese Straße 120 km schnurstracks geradeaus. Das war recht langweilig und mitunter auch beschwerlich, denn ich hatte nur Gegenwind.
Nun bin ich in einer Art Autobahnmotel in Tänassilma angekommen und bin sehr erledigt.

Das Beste zum Schluss:
Ich bin nun nur noch 20 km von Tallinn entfernt! :-)
Somit kann ich morgen gemütlichst in mein Ziel triumphierend einradeln...HERRLICH!!!! :-)))

15.8.15 19:55

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